24. August 2026: Livø – Attrup

Vormittags verholten wir von der Mooringtonne in den Hafen von Livø.

Abfahrt Livø Hafen 17:43 Uhr, Ankunft Attrup 21:50 Uhr.
Gesamt 17,9 sm (14,6 sm unter Segeln, 3,3 sm unter Motor). Die kurze Verholung am Vormittag: 0,7 sm unter Motor.

Route Livø – Attrup, 24. August 2026 (grün: unter Segeln, blau: unter Motor oder mit Motorunterstützung)

Bei Westnordwest um 10 bis 14 kn, in Böen bis 16 kn, setzten wir nach dem Ablegen die Segel. Die Strecke ist navigatorisch anspruchsvoller als die Tage zuvor: enge, mäandrierende Fahrwasser in ansonsten weiten Wasserflächen – uns hat das stark an die Ansteuerung der Eider ab Eidersperrwerk Richtung Tönning erinnert. Auf Höhe von Løgstør passierten wir die markante Kalkfabrik Dankalk mit ihrer großen Kalkhalde. Der Rohstoff kommt aus den Kalk- und Molerformationen der Region, denselben Schichten, die auch die Klinten von Fur und Mors prägen. Die Aggersundbrücke passierten wir um 20:15 Uhr zur letzten Regelöffnung. Danach flaute der Wind ab, das letzte Stück lag schon in starker Dämmerung. Unter Radar steuerten wir Attrup unproblematisch an.

Im Hafen waren wir das einzige belegte Boot. Die Kläranlage war defekt, der Gestank sofort präsent. Beim Duschen blubberten in allen Toiletten dicke Luftblasen auf – Gott sei Dank liefen sie nicht über.

Løgstør: Kalkfabrik mit Kalkhalde
Løgstør: Kalkfabrik mit Kalkhalde
Løgstør: Fahrwasser mit Blick auf Ort
Løgstør: Fahrwasser mit Blick auf Ort
Aggersundbroen nach Passage bei Sonnenuntergang
Aggersundbroen nach Passage bei Sonnenuntergang
Attrup: Ansteuerung bei Dunkelheit unter Radar
Attrup: Ansteuerung bei Dunkelheit unter Radar
Attrup: Hafen
Attrup: Hafen am nächsten Morgen